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01.03.2021
Der SCB gewinnt den Cup

Der SC Bern gewinnt nach 1965 und 2015 zum dritten Mal den Cup. Das Team von Trainer Mario Kogler setzt sich bei der (vorläufig) letzten Austragung dieses Wettbewerbs im Final bei den ZSC Lions mit 5:2 durch.
Bisher ist den Mutzen in dieser Saison in der Meisterschaft vieles nicht nach Wunsch gelungen. Doch im heutigen Spiel waren den Berner von Anfang an anzumerken, dass sie diesen Sieg und den Pokal unbedingt wollten. Das Team von Mario Kogler trat von Beginn weg sehr entschlossen auf, was die ZSC Lions doch einigermassen zu erstaunen schien. So gingen die Berner in der 12. Minute völlig verdient durch Jesper Olofsson in Führung. Der Schwede traf im ersten Berner Powerplay nach nur 12 Sekunden. Zwar glichen die Zürcher nur gerade zwei Minuten später wieder aus, aber die Mutzen liessen sich durch diesen schnellen Gegentreffer nicht aus der Fassung bringen.
Im Mitteldrittel sorgten die Berner innerhalb von neun Minuten für die Vorentscheidung, als sie mit drei Toren auf 4:1 davonzogen.
Vincent Praplan, André Heim und abermals Jesper Olofsson sorgten für den beruhigenden Vorsprung bis zum Ende des Mitteldrittels. Man durfte auf die Reaktion der Lions gespannt sein, doch das Team von Mario Kogler hatte die Lions gut im Griff und liess dem Gegner kaum Freiräume um sich zu entfalten. Mit dem fünften Treffer macht Tristan Scherwey in der 47. Minute alles klar. Das 5:2 von Maxim Noreau kurz vor Spielende hatte nur noch statistischen Wert, der dritte Sieg im Schweizer Cup war den Mutzen, die eine grossartige Teamleistung gezeigt hatten, nicht mehr zu nehmen.
Zum Feiern des Titels bleibt allerdings wenig Zeit. Bereits am Dienstag geht es in der Meisterschaft weiter. Der SCB trifft zuhause auf den Genève-Servette HC.

► SC Bern



21.02.2021
Wacker Thun gewinnt auswärts in Endingen

Das Wichtigste zuerst: Wacker Thun bezwingt den TV Endingen und sichert sich die ersten zwei Punkte im Jahr 2021. Nur das zählt im ersten Moment! 

Aber von vorne: Die erste Halbzeit zeigte relativ gut, in was für einer Verfassung die Thuner aktuell sind. Alle waren bemüht, zeigen Einsatz und Emotionen – jeder der Thuner wollte unbedingt diesen Befreiungsschlag und das spürte man auch. Klar war aber auch, dass das Selbstvertrauen aktuell maximal klein ist. Zwei bis drei schlechte Aktionen in Folge – was in jedem Spiel passieren kann – sorgte gleich für etwas Verunsicherung. Die so oft zitierten Kleinigkeiten spielen in dieser Phase eine enorm grosse Rolle. Zum Glück gab es für die Berner Oberländer im ersten Umgang nur ein paar solcher Situation oder die Endinger konnten es nicht genug ausnutzen. Natürlich verschoss man den einen oder anderen Wurf zu viel, natürlich war die eine oder andere Aktion nicht mit voller Überzeugung. Aber mit der deutlich defensiveren Deckung stand man deutlich sicherer und liess in den ersten fast zehn Minuten nur ein Gegentor zu. Vorne fand man ebenfalls immer wieder Lösungen, die eingespielte Aargauer Abwehr zu überwinden und so stand es zur Pause 13:12 für die Thuner. Eine höhere Führung wäre möglich gewesen – gerade, wenn die angesprochenen Kleinigkeiten gepasst hätten – aber das spielte keine Rolle.
Der Start in den zweiten Umgang missriet dann aber etwas. Die Endinger kamen taktisch gut eingestellt zurück aus der Kabine und fanden immer wieder Lücken in der Thuner Abwehr. Zum Glück stand dort aber neu der bärenstarke Marc Winkler im Tor, der gleich in den ersten paar Minuten drei hundertprozentige Torchancen vereitelte. Da die Berner Oberländer aber ihrerseits ebenfalls einige Bälle liegen liessen, lagen die Jungs von Ex-Thuner Simon Huwyler plötzlich in Front. 18:20 stand es da aus Sicht der Thuner. Dann aber drehten die Jungs um Jonas Dähler wieder auf und kämpften sich schnell zurück. Das scheint aufgrund der aktuellen Stimmungslage etwas überraschend. Aber die Routiniers um Lukas von Deschwanden und Nicolas Raemy einen soliden Job und brachten die «Grünen» wieder in Führung. Nach sechzig gespielten Minuten zeigte die Anzeigetafel dann 26:28 an (aus Sicht des Heimteams). Ein Sieg für das Selbstvertrauen, zwei Punkte für die Seele – wie man es auch immer nennen mag, unter dem Strich sind es die nächsten zwei Punkte. Ob diese für den Turnaround reichen oder nicht, wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Es ist aber bestimmt ein extrem wichtiger Grundstein und gibt etwas Aufschwung für die tägliche Arbeit zurück zu alter Stärke. Jetzt heisst es dranbleiben und so weitermachen!

► Wacker Thun
► handball.ch



Quellen: Diverse
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