Erste Liga Fussball

PROMOTION LEAGUE


04.03.2021
Konferenz der Kantonalen Sportbeauftragten

Eine Expertengruppe aus BAG, BASPO, GDK, KKS (Konferenz der kantonalen Sportbeauftragten) und Swiss Olympic hat eine Empfehlung zuhanden der Kantone verabschiedet, wie der Begriff «Liga mit semiprofessionellem Spielbetrieb» auszulegen ist, bzw. sie hat eine Liste der Ligen erlassen, welche aus ihrer Sicht semiprofessionell sind. Obwohl wir uns für die Erste Liga als Ganzes (Promotion League und 1. Liga) stark gemacht haben, findet im Moment nur die Promotion League Aufnahme auf dieser Liste. Zu Ihrer Information ist das von der Ersten Liga erarbeitete Argumentarium pro beide Spielklassen unserer Abteilung (Promotion League und 1. Liga) beigefügt.
Es ist davon auszugehen, dass die Kantone, welche die Verordnung des Bundes vollziehen, diese angesprochene Empfehlung 1:1 anwenden werden, d.h. die 1. Liga-Vereine werden bis auf weiteres nicht regulär trainieren und erst recht nicht spielen können. Es wird daher für diese Vereine nur erlaubt sein, in 15-er Gruppen ohne Körperkontakt zu trainieren. Zum Vergleich: Im Eishockey kann die dritthöchste Liga trainieren, aber nicht spielen. Dies gilt ebenso für zweithöchsten Ligen (NLB) im Volleyball, Basketball und Unihockey.
Wir bedauern diese Entwicklung sehr, haben wir uns doch sehr stark für unsere Vereine engagiert. Die Anliegen unserer Vereine werden weiter intensiv bearbeitet und anlässlich der Sitzungen des Zentralvorstandes und des Komitees der Ersten Liga vom Freitag 05.03.2021 wird das weitere Vorgehen diskutiert. Wie bekannt hat der Bundesrat auf den 19. März 2021 weitere Beschlüsse im Zusammenhang mit der Pandemie in Aussicht gestellt. Auf der Basis der neuesten Entwicklungen werden wir zudem an der Komitee-Sitzung vom Freitag,  die Wiederaufnahme der Meisterschaft in der Promotion-League behandeln. Mit weiteren Informationen dazu kommen wir zeitnah auf Sie zu.

sig. Komitee der Ersten Liga

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12.02.2021
Die erste Liga ergreift Initiative

In den nächsten Tagen sollen die Vereine ihre Meinungen zu verschiedenen Themen kundtun. Es gibt einige Fragen zu klären. Noch immer ist ungewiss, wann in der Ersten Liga wieder trainiert und wettkampfmässig gespielt werden darf. Das hängt von den Behörden ab, die derzeit nur den professionellen Ligen erlauben, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Trotzdem will das Komitee der Ersten Liga nicht untätig bleiben. Die Repräsentanten  der 58 Klubs sind aufgerufen, mit ihren Anliegen beim Vereinsausschuss (bestehend aus sieben Klubvertretern) vorstellig zu werden und ihre Meinungen bis am 13. Februar zu äussern.
Das Komitee der Ersten Liga wird mit den Vertretern des Vereinsausschusses am 24. Februar eine Videokonferenz abhalten, über die eingegangenen Meldungen diskutieren und mögliche weitere Schritte besprechen. Am 5. März wird das Komitee die Anliegen prüfen. Jérémy Manière, der neue Leiter der Geschäftsstelle, wird bis spätestens am 12. März den Vereinsausschuss über die konkreten Ergebnisse informieren. Am 10. April wird die ausserordentliche Generalversammlung der Ersten Liga stattfinden.

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01.02.2021
Transferhammer! Der FC Köniz verpflichtet Stefan Glarner und Stephan Andrist


Der FC Köniz kann zwei sehr interessante Neuzugänge vermelden. Mit Stefan Glarner und Stephan Andrist wechseln zwei Super League erfahrene Spieler ins Liebefeld. Unser Trainer der ersten Mannschaft und sportliche Leiter, Silvan Rudolf, freut sich sehr über die beiden Neuzugänge: «Ich bin sehr glücklich und auch ein wenig stolz, dass es uns gelungen ist, zwei so erfahrene Spieler für unsere junge Mannschaft zu gewinnen.»
Stefan Glarner ist 33-Jährig, kommt aus dem wunderschönen Berner Oberland und prägte bekanntlich die letzten Jahre als Captain des FC Thun viele erfolgreiche Jahre des Vereins. Der Aussenverteidiger kommt beim FC Thun auf über 200 Einsätze in der höchsten Schweizer Liga. In den Jahren 2011 bis 2014 spielte er ausserdem für den FC Zürich in der Super League und gewann mit den Zürchern 2014 den Schweizer Cup. Seit letztem Sommer war Stefan Glarner vertragslos. Für den FC Köniz steht er ab sofort im Einsatz und unterschreibt einen Vertrag bis Ende Juni 2022. Stefan Glarner: «Ich freue mich auf die neue Herausforderung beim FC Köniz.»
Mit Stephan Andrist stösst zudem ein sehr erfahrener Offensivspieler zum FC Köniz. Andrist ist ebenfalls 33-Jährig und kommt ursprünglich wie Glarner aus dem Berner Oberland. In der Super League kommt er auf 150 Einsätze und erzielte dabei für den FC Thun, den FC Basel, den FC Luzern und den FC Aarau zahlreiche Tore. Im Jahr 2012 gewann er dabei mit dem FC Basel das Double und spielte in der Champions League Qualifikation. In der 3. Bundesliga spielte Andrist für Hansa Rostock, Wehen Wiesbaden und den VfR Aalen und scorte auch dort mit über 30 Treffern regelmässig. In der Vorrunde der laufenden Saison spielte er als Captain in der Challenge League beim FC Chiasso. Stephan Andrist steht dem FC Köniz ab sofort zur Verfügung und unterschreibt wie Glarner einen Vertrag bis Ende Juni 2022. Die ersten Worte von Stephan Andrist beim FC Köniz: «Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit dem FC Köniz und auf die junge Mannschaft.»
Auch der Päsident a.i. des FC Köniz, Pascal Ruprecht, ist glücklich über die Neuzugänge: «Die beiden Verpflichtungen zeigen, dass die Strategie und die sportlichen Ziele des FC Köniz ambitionierte Spieler ansprechen. Als Verein motivieren uns die beiden Transfers den eingeschlagenen Weg, auf junge Spieler zu setzen und diese mit erfahrenen Spielern zu unterstützen, konsequent weiterzuführen.»
Der FC Köniz freut sich auf die kommende Zusammenarbeit mit den beiden Spielern und wünscht Beiden einen guten Start und viel Freude!

► FC Köniz



18.01.2021
Interview mit Romano Clavadetscher zum Ligabetrieb

Romano Clavadetscher, der Präsident der Ersten Liga, äussert sich zum Jahresende zur ungewissen Situation und erklärt, wie eine Arbeitsgruppe sich mit einer Veränderung der aktuellen Ligastruktur befasst.
Romano Clavadetscher, Ende Oktober brach für die Erste Liga gezwungenermassen die vorzeitige Winterpause an. Was läuft derzeit?
Wir arbeiten intensiv an Konzepten, damit wir den Trainings- und Spielbetrieb im neuen Jahr wieder aufnehmen können – auch wenn wir fremdbestimmt sind durch das Virus und die Entwicklung der Corona-Zahlen. Wir stellten den Vereinen drei Szenarien zur Wiederaufnahme Spielbetriebs nach der Winterpause zu: Ende Februar, Ende März und Ende April - und das nach einer vierwöchigen Vorbereitung. Beim Bundesamt für Sport machten wir zudem die Eingabe, dass die Vereine der Promotion League ab Mitte Januar mit dem Training beginnen und gegen Ende Februar die Meisterschaft fortsetzen können. Von den Klubs erhielten wir durchwegs positive Signale: Sie sind bereit, unter Einhaltung entsprechender Schutzkonzepte, wieder anzufangen. Wir möchten ​gemäss Covid-Verordnung des Bundes eine Gleichbehandlung mit anderen semiprofessionellen Sportarten erhalten wie NLA-Handball, NLA-Basketball oder NLA-Volleyball NLA.
Wie sieht es mit den drei Gruppen der 1. Liga aus?
Idealerweise würden diese drei Gruppen auch im gleichen Zeitraum mit der Vorbereitung und den Spielen beginnen. Wir hoffen auf einen Re-Start Ende Februar. Aber das hängt zum einen davon ab, wie sich die Situation in der Coronapandemie entwickelt und ob wir mit unserer Eingabe betreffend Promotion League Erfolg haben. Wie gesagt, haben wir verschiedene Re-Start Szenarien erarbeitet und den Clubs zugestellt. Daneben läuft aber noch einiges mehr.
Nämlich?
Es laufen intensive Diskussionen über die Ligastruktur im SFV. Das Ziel aller Beteiligter ist es, die Nachwuchsförderung in der Schweiz weiter zu optimieren. Eine der zentralen Fragen ist: Wie kommen die vielen Talente, zu denen wir Sorge tragen müssen, zu mehr Spielen? Die Erste Liga spielt dabei eine zentrale Rolle, weil viele junge Spieler in unseren Klubs und in den U-21-Teams spielen. Deshalb haben wir die Meinungen unserer Clubs abgeholt. Diese Meinung bringen wir in die Arbeitsgruppe des SFV mit Vertretern aller Abteilungen und technischen Experten des SFV ein.
Was ergaben die Diskussionen?
Erarbeitet wurde zunächst ein Vorschlag, der eine Promotion League mit 2 Gruppen à 10 Klubs und eine 1. Liga mit 2 Gruppen à 18 Klubs vorsah. Aber diese Option war bei unseren Vereinen nicht mehrheitsfähig. Deshalb wurden Gegenvorschläge ausgearbeitet.
Wie sehen die aus?
Zwei Varianten werden als möglich erachtet: die Promotion League von 16 auf 18 Teams aufzustocken und in der 1. Liga entweder 2 Gruppen mit 16 Mannschaften oder 3 Gruppen mit 16 Mannschaften zu formen. Eine Umfrage bei unseren Clubs soll zeigen, welche Variante bevorzugt wird. Dann geht es darum, einen politischen Konsens im SFV zu finden, weil die Reformen auch Auswirkungen auf die anderen Abteilungen und Ligen des SFV haben und die Zustimmung aller benötigt wird.
Bis wann soll die Struktur bereinigt sein?
Im Idealfall erfolgt der Start 202​2/2​3 nach einer Übergangssaison.
Kehren wir nochmals in die Gegenwart zurück. Melden sich in Zeiten von Corona Vereine, die sich Sorgen um ihre Existenz machen?
Ja, viele Klubs machen sich Sorgen, weil sie nicht wissen, ob ihre Sponsoren auch in Zukunft noch die Unterstützung wie bisher leisten können. Ich kann diese Sorgen sehr gut nachvollziehen. Wir müssen alles unternehmen, damit wir so bald wie möglich wieder spielen können.
Was habt Ihr sonst noch gemacht?
Leider kann niemand die Entwicklung der Pandemie voraussehen. Aus diesem Grund haben wir im Herbst auf Stufe SFV die Reglemente angepasst, damit die Saison für alle Ligen gewertet werden kann, wenn mindestens die Hälfte der Spiele ausgetragen wurde. Dann gibt es auch Auf- und Absteiger in der 1. Liga und in der Promotion League. Wir haben auch den Fall geregelt, wenn wie im Frühling die Challenge League gewertet wird und die Promotion League nicht, falls sie nicht auf die Hälfte der Spiele kommt - was wir natürlich nicht hoffen! In diesem Fall hat der Leader der Promotion League trotzdem eine Chance auf den Aufstieg. Er könnte in einer Barrage mit Hin- und Rückspiel gegen den Letztplatzierten der Challenge League antreten.
Und was wünscht Ihr Euch?
Wir wünschen uns, dass wir den Trainings- und Spielbetrieb im 2021 so bald wie möglich wieder aufnehmen können und die Meisterschaft wenn immer möglich zu Ende spielen können. Die Impfungen geben Anlass zur Hoffnung, dass sich die Situation schrittweise verbessert. Trotzdem wird uns das Virus wohl noch eine Weile beschäftigen. Wir bleiben am Ball und werden im Januar über weitere Neuerungen informieren. Wir vom Komitee wünschen allen frohe und besinnliche Festtage, einen guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr! Und das Wichtigste: Bleibt gesund !

► Erste Liga



18.10.2020
Resultatübersicht

Samstag 24.10.2020, Sonntag 25.10.2020

SC Brühl vs. FC Köniz verschoben
SC YF Juventus vs. FC Black Stars 4:0
FC Zürich II vs. FC Rapperswil-Jona 1:4
FC Bavois vs. AC Bellinzona verschoben
Etoile Carouge FC vs. FC Sion II verschoben
Yverdon Sport FC vs. FC Breitenrain verschoben
FC Stade Nyonnais vs. SC Cham 2:0
FC Münsingen vs. FC Basel II verschoben

► Matchcenter Promotion League
► Spielplan Promotion League
► FC Breitenrain
► FC Köniz
► FC Münsingen



Quellen: Schweizerischer Fussballverband
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