Handballnews Frauen

HANDBALLNEWS FRAUEN


16.06.2021
Der LK Zug gewinnt sämtliche Titel im Frauenhandball

Im Mai hat das Fanionteam des LK Zug vorgelegt und den Schweizer Meistertitel in der SPAR Premium League gewonnen. Nun haben die Juniorinnen-Teams des Vereins nachgezogen und auch in allen drei Elite-Kategorien die Meistertitel an den Zugersee geholt; mit teilweise eindrücklichen Comebacks in den Finalspielen.
Die U18-Juniorinnen sicherten sich den Meistertitel in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Final gegen die Spono Eagles. Die Zugerinnen gewannen am Samstag das Hinspiel auswärts mit 29:25 und verschafften sich damit ein vermeintlich sicheres Polster. Im Rückspiel vom Sonntag lief dann aber alles anders: Die Nottwilerinnen führten zur Pause schon mit 17:10 und waren auf Meisterkurs – bis dem LKZ in der zweiten Halbzeit doch noch die Wende gelang. Spono gewann zwar in Zug mit 28:27, das Gesamtskore ging aber mit 56:53 an die Zugerinnen.
Auch bei den U16-Juniorinnen nahm der Final eine grosse Wende. Der HV Herzogenbuchsee gewann sein Heimspiel mit 30:26 – nach 16:9-Pausenführung – und hatte auch im Rückspiel vom Sonntag ganz lange alles im Griff. Zur Pause stand es 15:15, nachdem die Oberaargauerinnen die meiste Zeit in Führung gelegen hatten. Doch die letzte Viertelstunde erzählte eine ganz andere Geschichte. Der LKZ setzte sich langsam ab, zunächst auf 24:21 nach einer Dreiviertelstunde. Beim 28:25 in der 55. Minute hatte der HVH letztmals die Hand am Pokal, doch dann gelangen den Zugerinnen in den letzten fünf Minuten fünf weitere Tore, während Herzogenbuchsee keinen Ball mehr im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Der 33:25-Heimsieg ergab ein Gesamtskore von 59:55 für den LKZ.
Eindeutig war die Sache einzig bei den U14-Juniorinnen. Der LKZ legte dort mit einem 33:24-Heimsieg gegen den LC Brühl die sichere Basis für den gewinn des Meistertitels. Die St. Gallerinnen konnten das Rückspiel in der Kreuzbleiche zwar ausgeglichen gestalten, blieben von einer grossen Wende aber weit entfernt. Der LCB führte Mitte der zweiten Halbzeit mal mit drei Toren Differenz, doch die Zugerinnen erkämpften sich auch im Rückspiel noch einen knappen 33:32-Sieg. Das ergab ein klares Gesamtskore von 66:56 zugunsten des LKZ – und damit den totalen Triumph der Zentralschweizerinnen in der Frauenhandball-Saison 2020/21.

► LK Zug



03.06.2021
HV Herzogenbuchsee gelingt der Klassenerhalt

Der HV Herzogenbuchsee spielt auch kommende Saison in der SPL1. Die Oberaargauerinnen sicherten sich den letzten Startplatz in der höchsten Frauenliga in der Barrage gegen SPL2-Vertreter SG HV Olten in extremis und trotz einer Niederlage im Rückspiel. Am Ende machte ein Tor den Unterschied aus. Mit einem 24:21 Auswärtssieg im Hinspiel gingen die SPL1-Vertreterinnen des HV Herzogenbuchsee ins Rückspiel. Dieses kleine Polster gab den Oberaargauerinnen aber keinesfalls die benötigte Sicherheit. Der HVH ging zwar 2:0 in Führung und lag auch nach fünf Minuten noch mit 3:2 in Front - den Rest der ersten Halbzeit dominierten aber die Gäste aus Olten. Zum Siegen mit mindestens drei Toren Differenz verdammt, zeigten die Solothurnerinnen eine ansprechende Leistung. Dem 8:4 nach 15 Minuten liessen die SPL2-Vertreterinnen ein 10:5 (17.) und ein 13:8 (23.) folgen. Olten verpasste es aber, dass der Vorsprung bis zum Seitenwechsel noch viel grösser wurde. Zu viele individuelle Fehler, die mehrheitlich der Nervosität des entscheidenden Charakters der Partie geschuldet waren, verhinderten dies. Gleiches konnte man nach den ersten 30 Minuten des Rückspiels auch für die Gastgeberinnen konstatieren, die zur Pause abgestiegen gewesen wären. Auch im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nicht viel am Spielverlauf. "Buchsi" lag stets zwischen vier und sechs Treffern zurück und musste sich mächtig strecken, um den Abstieg noch zu verhindern. In der 47. Minute drückte Muriel Hofer den Rückstand der Gastgeberinnen erstmals wieder unter die kritische 3-Tore-Marke (19:21). Olten hielt aber dagegen. In der 51. Minute lagen die Gäste beim 26:22 wieder mit genügend Treffern vorn, um den anvisierten Aufstieg in die SPL1 realisieren zu können. Herzogenbuchsee pirschte sich abermals ran und beim 26:27 (55.) aus Sicht der Gastgeberinnen war beidseits noch genügend Zeit auf der Uhr, um das Resultat in die gewünschten Bahnen zu lenken. Aber: die flatternden Nerven waren weiter stetiger Begleiter im Barrage-Duell. Nur noch ein weitere Treffer für die Gäste fiel und mit 26:28 ging es in die Schlussminute.  15 Sekunden vor dem Ende scheiterte der HVH mit einem Abschlussversuch und Olten hatte den letzten Angriff inklusive Timeout. Der Versuch den 29. Treffer zu erzielen und damit den Aufstieg in die SPL1 zu schaffen misslang den Gästen jedoch. Damit endete die Barrage mit einem Gesamtresultat von 50:49 zu Gunsten des HV Herzogenbuchsee. Die Oberaargauerinnen bleiben damit in der SPL1. Die SG HV Olten spielt auch in der Saison 2021/22 in der SPL2. Mit dem Abschluss der Barrage ist die Saison 2020/21 der SPAR Premium League damit offiziell beendet.

► HV Herzogenbuchsee
 


Quellen: handball.ch
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