Handballnews

HANDBALLNEWS


19.02.2021
Neuer Titelsponsor für die NLA

Das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Quickline schreibt Geschichte und wird erster Titelsponsor der höchsten Schweizer Männerliga im Handball, die fortan unter dem Namen Quickline Handball League geführt wird. Der Vertrag wurde von sportsemotion ag geschlossen, welche die Titelsponsoringrechte vom Schweizerischen Handball-Verband (SHV) und der Swiss Handball League NLA (SHL NLA) erworben hat. Die Vereinbarung ist auf drei Saisons angelegt und umfasst weitreichende Präsentationsrechte.
Nach den jüngsten Erfolgen der Schweizer Männer-Nationalmannschaft mit den begeisternden Auftritten an der Handball WM in Ägypten gegen diverse internationale Top-Teams bedeutet die Verpflichtung von Quickline als Titelsponsor der Nationalliga A (NLA) einen weiteren Meilenstein in der Vermarktung des Schweizer Handballs. Der SHV und die Teams der NLA profitieren langfristig von einer jährlich fixen Beteiligung aus dem Sponsoring. Quickline erhält exklusive Werberechte an einer dynamischen und nahbaren Sportart und kann langfristig mit grossen Entfaltungs- und Gestaltungsmöglichkeiten agieren. Das unterstützt zudem auch die Bemühungen der NLA-Clubs, die ihrerseits in der Vermarktung der jüngeren Vergangenheit grosse Fortschritte erzielen konnten und durch den nun abgeschlossenen Vertrag zusätzlich gestärkt werden.
Vom Verkauf des Titelsponsorings, über dessen finanzielle Höhe Stillschweigen vereinbart wurde, erhofft sich der SHV und die SHL NLA einen weiteren Impuls in der Vermarktung eines seiner wichtigsten Produkte. Die NLA ist neben der Männer-Nationalmannschaft das Zugpferd des Schweizer Handballs und besitzt mit der wöchentlichen TV-Präsenz auf SPORT1 und den Live-Übertragungen in der Endphase der Meisterschaft auf SRF über eine weitreichende mediale Plattform. Neben der TV-Präsenz kann die NLA auf weitere höchst attraktive Plattformen im Multimediabereich zugreifen. So werden seit der Saison 2016/17 alle Meisterschaftsspiele auf der Web-Plattform handballTV.ch als Stream live und on demand angeboten. Dieses Angebot erfreut sich in der aktuellen Situation sehr grosser Beliebtheit. Darüber hinaus ist die NLA prominent auf handball.ch präsent, der schweizweit grössten Internetplattform für Handballnews.
Jürgen Krucker, Geschäftsführer des SHV, meint zur langfristigen Vereinbarung: «Wir sind stolz, dass wir unter fachmännischer Leitung der Agentur sportsemotion ag mit Quickline einen Partner gefunden haben, der wie wir das wachsende Potential von Handball als crossmediale Marketing-, Vertriebs- und Kommunikationsplattform in den nächsten Jahren sieht. Dass die Partnerschaft in einer gesamtgesellschaftlich schwierigen Zeit zu Stande kommt, unterstreicht das Potential, das Quickline im Handball sieht. Dieses werden wir nun gemeinsam bestmöglich ausschöpfen.»
Urs von Ins, CMO von Quickline, ergänzt: «Quickline engagiert sich schon viele Jahre im Sport und richtet sich im Sponsoring noch konsequenter auf die Strategie aus. Dabei ergab sich für uns die interessante Möglichkeit, als Namensgeber der Swiss Handball League aufzutreten. Der Handballsport erlebt zurzeit einen Aufschwung in der Schweizer Bevölkerung und wird auch im TV immer mehr live übertragen. Hier sehen wir für die Marke Quickline eine Chance, unseren Bekanntheitsgrad als Telekommunikationsanbieter in der Deutschschweiz zu steigern. Weiter freuen wir uns auf die Interaktion mit der Handball-Community und den Fans.»
Jens Keel, CEO von sportsemotion ag freut sich über den Abschluss mit Quickline. «Als Spezialist für Namingrights wissen wir, wie ein solches Engagement einem Brand helfen kann, seine Brand Awareness effizient und auf sympathische Art und Weise zu steigern. Wir werden Quickline auf dem Weg, ihre Marketingziele über das umfassende Leistungspaket der Quickline Handball League zu erreichen, mittels professioneller Service-Dienstleistungen unterstützen und begleiten.»
Auch NLA-Ligapräsident Patrice Hitz ist hoch erfreut. «Der Verkauf der Namensrechte an Quickline ist ein weiterer wesentlicher Schritt in der Vermarktung unserer Liga. Quickline ist ein dynamisches Unternehmen, das genau wie die zehn NLA-Vereine für positive Energie, Spannung und Unterhaltung steht. Quickline und Handball – das passt.»

► handball.ch



11.02.2021
SRG stärkt ihr Engagment - Handballübertragungen ab Playoff-Viertelfinals

Die SRG setzt künftig noch mehr auf Schweizer Hallensport. SRF, RTS und RSI können neu bereits ab den Playoff-Viertelfinals Livespiele der höchsten Schweizer Handball- und Volleyballligen zeigen. Basis dafür sind neue Vereinbarungen zwischen der SRG und dem Schweizerischen Handball-Verband und Swiss Volley. Die Verträge gelten ab der laufenden Saison. Unverändert bleiben die Liveübertragungen im Unihockey und Basketball.
Die nationalen Meisterschafts- sowie Cupfinals der vier grossen Hallensportarten Basketball, Handball, Unihockey und Volleyball sind schon mehrere Jahre Teil des SRG-Liveangebots. Ergänzend kamen vor vier Jahren im Unihockey Liveübertragungen ab Playoff-Start hinzu – nun folgt der Ausbau im Handball und Volleyball. Grundlage dafür sind neue Vereinbarungen zwischen der SRG und dem Schweizerischen Handball-Verband (SHV) und Swiss Volley.
Die Verträge ermöglichen den SRG-Sendern ab der Saison 2020/21 neu auch die Viertel- sowie Halbfinalspiele (Frauen/Männer) der höchsten Schweizer Handball- und Volleyballligen exklusiv ins Liveprogramm aufzunehmen. News und Highlights im frei empfangbaren Fernsehen und Radio sowie auf den frei zugänglichen Onlineplattformen runden den Service von SRF, RTS, RSI und RTR ab.
Den Auftakt in die Playoffs machen die Volleyballerinnen am Samstag, 13. Februar 2021. Schweizer Radio und Fernsehen und Radio Télévision Suisse zeigen das Duell der Frauen TS Volley Düdingen gegen VBC Cheseaux ab 15.55 Uhr live auf SRF info beziehungsweise im Livestream auf rts.ch/sport. Danach plant SRF, weitere ausgewählte Spiele live im Fernsehen zu übertragen oder auf den Onlineplattformen zu streamen. Spielen Tessiner oder Westschweizer Teams, berichten RSI respektive RTS ebenfalls live. Ausstrahlungstermin ist in der Regel am Samstag.
Voraussichtlich Ende April 2021 starten in den höchsten Schweizer Handballligen die Playoffs. SRF beabsichtigt, ausgesuchte Partien live zu zeigen. Zu sehen sind die Livespiele vornehmlich samstags im Fernsehen oder auf den Onlineplattformen. Die Entscheidungsduelle (Meisterschaft und Cup) im Schweizer Volleyball und Handball können wie bisher alle SRG-Sender live übertragen.
Anpfiff der Unihockey-Playoffs ist Ende Februar 2021. SRF wird ab dem 6. März 2021 wöchentlich live berichten. Schon seit der Saison 2017/18 können die Fans samstags ein Playoff-Spiel live am Bildschirm verfolgen. Die Superfinals und Cupfinals sind jeweils bei allen SRG-Sendern im Liveprogramm (die Unihockey-Cupfinals vom 27. Februar 2021 wurden wegen der Corona-Pandemie abgesagt). Wie gewohnt strahlen SRF, RTS und RSI auch die Finalspiele (Cup und Meisterschaft) im Schweizer Basketball im Livestream oder TV aus.
Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG und SRF Sport, zum erweiterten Engagement: «Ich freue mich, dass wir dem Schweizer Publikum nun auch im Handball und Volleyball schon ab den Viertelfinals Livespiele präsentieren können. Einerseits bereichert dieser Ausbau das vielfältige Liveprogramm der SRG-Sender zusätzlich. Andererseits rücken damit die nationalen Topligen künftig noch mehr ins mediale Rampenlicht. Ich hoffe, trotz den Corona-bedingten Einschränkungen und Unsicherheiten, auf viele spannende Playoff-Duelle – es wäre ein Lichtblick für die grosse Anhängerschaft der vier Sportarten.»

► handball.ch



04.02.2021
Rückerstattung Mannschaftsgebühren für ausgefallene Spiele im Herbst

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) schliesst in diesen Tagen die Verarbeitung des Stabilisierungspaket 2020 des Bundes ab. Über 80 validierte Anträge von Vereinen und Organisationen im Wert von rund 2,2 Mio. Franken werden ausbezahlt. Dazu werden die Mannschaftsgebühren für die Periode von Mitte Oktober bis Ende Dezember an alle Vereine zurückerstattet.
Über das Stabilisierungspaket 2020 können damit sämtliche beim SHV eingegangenen Anträge zu 100 Prozent ausbezahlt werden – auch jene, die in der zweiten Runde noch dazu gekommen sind. Mehr als zwei Drittel der Summe gehen an den Breitensport. Der Anteil des SHV ist ein tiefer fünfstelliger Betrag für die administrativen Aufwände. Einen durch Corona verursachten Schaden wies der SHV weder im Breitensport, noch im Leistungssport aus; dies auch deshalb, weil das Stabilisierungspaket jeweils das Kalenderjahr betrifft und sich nicht mit dem Geschäftsjahr des SHV (Juli bis Juni) deckt.
Der SHV hat sich bei der Einreichung der Anträge für die Vereine eingesetzt und die Rückerstattung der Mannschaftsgebühren für die Periode von Mitte Oktober bis Ende Dezember beim Stabilisierungspaket 2020 als Schaden angemeldet. Der entsprechende Betrag in der Höhe von knapp einer halben Million Franken wurde bewilligt, sämtliche Vereine erhalten die Mannschaftsgebühren für die ausgefallenen Spiele im Herbst zurück. Der SHV wird den Vereinen die Beträge in den nächsten Tagen überweisen.
Die Rückerstattung der Mannschaftsgebühren für den Herbst 2020 schafft keinerlei Präjudiz für allfällige künftige Rückerstattungen. Zurzeit liegen keine Information bezüglich dem Stabilisierungspaket 2021 des Bundes vor. Sollte auch dort für den Handball etwas möglich sein, wird sich der SHV wieder mit aller Kraft für die Vereine einsetzen. Im Interview erläutern Geschäftsführer Jürgen Krucker und Finanzchef Maik Born die angespannte finanzielle Lage des Verbands.

► handball.ch



28.01.2021
BSV Bern verlängert mit Luca Mühlemann und Samuel Weingartner

Der BSV Bern hat die Ende Saison auslaufenden Verträge der beiden Leistungsträger Luca Mühlemann und Samuel Weingartner verlängert. Somit nimmt das Team der Saison 2021/22 nach der Verpflichtung von Sportchef Guido Frei weiter Formen an.
Keiner verkörpert den BSV Bern leidenschaftlicher als Luca Mühlemann. Der Vize-Captain verlängerte seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag um eine Saison bis im Sommer 2022. Der 30-Jährige ist seit 2005 beim BSV Bern und hat sich längst zu einem wichtigen Leistungsträger entwickelt. Oft von Verletzungen zurückgeworfen feierte er vor wenigen Wochen sein 200. NLA-Spiel (aktuell 204 Spiele, 400 Tore). Alle für den BSV Bern - der Kreisläufer ist der Inbegriff von Klubtreue.
«Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich die Farben des BSV Bern noch für eine weitere Saison tragen darf. Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und bin hungrig auf eine weitere Saison beim BSV Bern», so der 22-fache Schweizer Nationalspieler, der in dieser Saison bisher 16 NLA-Spiele bestritt und erzielte dabei 40 Tore. «Luca ist als Stimmungsfaktor ein zentraler Punkt im Team. Er bringt unsere Mannschaft auf und neben dem Platz weiter. Es freut mich sehr, dass er bei uns bleibt», so Verwaltungsratspräsident Peter Röthlisberger.
Auch der umworbene Samuel Weingartner hat um weitere zwei Saisons bis 2023 (mit Option auf eine weitere) verlängert. Der 24-jährige Innerschweizer ist seit 2019 beim BSV Bern und fehlte praktisch die gesamte letzte Saison wegen einer Verletzung. In der laufenden Saison konnte der Innerschweizer endlich verletzungsfrei aufspielen und zeigte sehr starke Leistungen. Diese brachten ihm auch ein Nationalmannschaftsaufgebot ein und so kam Weingartner nach Weihnachten gegen Italien zu seinem ersten A-Länderspiel für die Schweiz.
«Ich freue mich extrem, mit dieser Mannschaft und der BSV-Familie diesen Weg weiter zu gehen. Im Moment liegt mein Fokus voll auf der aktuellen Spielzeit, es wartet ein hartes Stück Arbeit auf uns», so Weingartner, der in dieser Saison 17 NLA-Spiele bestritt und dabei 53 Tore erzielte. «Mit seinem Siegeswillen ist Sämi ein sehr wichtiger Pfeiler in unserem Team und es ist ein starkes Zeichen von ihm, dass er bei uns verlängert hat», so Röthlisberger.

► BSV Bern



Quellen: handball.ch, BSV Bern, Wacker Thun
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